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rsprünglich einmal nur das Abfallprodukt der Mobilfunk- Entwicklung war und lediglich dazu eingesetzt werden sollte, um den Handybesitzer über neu eingegangene Sprach-Meldung auf seiner Mailbox zu informieren. Doch mittlerweile ist der Short Message Service die Killerapplikation des Mobilfunks schlechthin. Allein in Deutschland werden monatlich über 2 Milliarden SMS verschickt. Ob "MiMSen" künftig das "SiMSen" ablösen und ob die herkömmliche SMS künftig überhaupt noch existieren wird - darüber haben wir mit Dr. Thomas Fox, dem CEO von Beamgate gesprochen. nNL: Wie funktioniert eine SMS eigentlich rein technisch? Thomas Fox: Im GSM-Protokoll ist neben der allgemeinen Sprachfunktion auch die Übertragung von Daten möglich. Damit können typischerweise Texte übermittelt werden, bestimmte Endgeräte haben jedoch die Funk- tion, die Daten auch als Bilder oder Töne zu interpretieren - wie beispielsweise einige Geräte von Nokia. nNL: Der neueste Standard heißt MMS - Multimedia Messaging Service. Wann wird sich Ihrer Meinung nach dieser Standard durchsetzen? Fox: MMS setzt nicht voraus, dass UMTS schon funktioniert. Der Multi- media Messaging Service ist bereits im GSM-Netz verfügbar, aber nur unter der Voraussetzung, dass GPRS-fähige Endgeräte existieren. Meiner Meinung nach setzt sich MMS nur durch, wenn genügend Endgeräte zur Ver- fügung stehen - dieses Problem hat WAP deutlich gemacht. Die ersten Endgeräte werden auf der CeBIT präsentiert, wir rechnen jedoch damit, dass die ersten Anwendungsdienste erst gegen Ende des Jahres funktionieren. nNL: Wie muss man sich den Versand einer MMS vorstellen? Fox: Bislang sieht das Konzept der Netzbetreiber folgendermaßen aus: Der Empfänger bekommt erst einmal eine normale Text-SMS, die ihm mit- teilt, dass eine MMS für ihn eingetroffen ist. Sobald er diese SMS abruft, wird die MMS vom MMSC - dem Multimedia Messaging Service Center - auf sein Handy geladen und ist dann abrufbar. nNL: Die Konsumenten sind es gewohnt, teilweise bis zu 39 Pfennig pro SMS zu bezahlen. Wie sieht es bei Ihnen als Großversender aus - was kostet eine SMS wirklich? Fox: Zunächst einmal muss man zwischen den Kosten, die den reinen Versand abdecken und den Kosten, die ein Unternehmen bereitstellen muss, um die Infrastruktur und Technologie für den SMS-Versand zu betreiben, unterscheiden. Was die reinen Versandkosten angeht, haben die Netzbetreiber ihre Preise dieses Jahr um circa 300 bis 400 Prozent pro SMS erhöht. Momentan kostet der reine Versand zwischen 5,5 und 6 Eurocent - im vergangenen Jahr waren Preise von 5 Pfennig üblich. 2001 gab es zudem ab einem gewissen Kontingent Rabatte und Preisstaffelun- gen - das ist ebenfalls weggefallen. Uns erstaunt es natürlich, dass angeblich für den Netzbetreiber bei einem SMS-Versand von 2,2 Milliarden SMS pro Monat tatsächlich Kosten in dieser Höhe anfallen sollen. nNL: Ist das auch der Grund, warum so viele Anbieter, bei denen man kostenlose SMS über das Internet versenden konnte, ihren Dienst eingestellt haben? Fox: Ganz genau. Jeder Business-Anbieter muss er jetzt diese teuren Preise zahlen. Dies zu refinanzieren ist extrem schwierig. nNL: Beamgate verschickt in Kooperation mit Radiosendern sogenannte SMS-Beams mit aktuellen Staumeldungen oder Musik-Titel-Abfragen. Wie finanziert sich dieses Modell? Fox: Bislang war diese Abfrage für Kunden kostenlos. Unsere Idee war es, gemeinsam mit Partnern über crossmediale Konzepte - sprich Werbekonzepte - unsere Versandkosten wieder auszugleichen. Dadurch, dass der Versand jedoch teurer geworden ist, wird sich dies künftig schwieriger gestaltet als bisher. Aber wir gehen davon aus, dass wir weiterhin auch kostenlosen Dienste anbieten können. nNL: Mit welcher Begründung haben die Netzbetreiber diese Preise erhöht? Fox: Angeblich ist in Deutschland das Preisniveau verglichen mit anderen europäischen Ländern zu gering. Deshalb haben viele europäische Anbieter ihren SMS-Versand über die deutschen Netze abgewickelt, was den Netzbetreiber natürlich nicht geschmeckt hat. So lautet zumindest die offizielle Begründung - was wirklich dahinter steckt, ist Spekulation. nNL: MMS kann viel mehr als SMS - wird der Versand einer MMS denn teurer? Fox: Über das Pricing wissen wir derzeit nichts, die Netzbetreiber äußern noch keine genauen Zahlen. Man muss sich natürlich auch einigen, ob Datenbezogen, also pro MMS, abgerechnet wird oder ob man einen Pauschal-Betrag verlangen soll. nNL: Was für Endgeräte kommen mit MMS auf uns zu? Fox: Nokia stellt auf der CeBIT das 7650 vor, ein Handy mit einge- bauter Digitalkamera. Mit diesem Gerät soll der Fotoversand via Handy etabliert werden. Die UMTS-Geräte, die folgen werden, werden diese Möglichkeiten ausbauen und wohl Schnittstellen zu bereits bestehenden Geräten anbieten. Eine Zukunftsvision wäre, dass man direkt vom Video- rekorder eine Sequenz auf das Handy aufnimmt, um diese dann weiter zu versenden. nNL: Apropos UMTS - gehört die SMS dann der Vergangenheit an? Ver- schicke ich mit UMTS beispielsweise nur noch eMails? Fox: Soweit uns bekannt ist, wird der alte Standard auch unter UMTS immer noch existieren und funktionieren. Das muss auch so sein, denn man kann nicht von allen Handybesitzern verlangen, ihre alten Geräte wegzuschmeißen und sich nagelneue UMTS-Geräte zu kaufen. nNL: Was für Chancen sehen sie gerade im Bereich Mobile Marketing? Fox: Wir sehen Mobile Marketing in Zukunft als einen wichtigen Faktor an, um UMTS in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen. Dazu muss dieses Thema aber erst einmal öffentlich gemacht werden, wir brauchen Standards, und der Verbraucherschutz - gerade was Spamming von Schwar- zen Schafen angeht - muss einheitlich geregelt werden. Aus diesem Grund wurde vor wenigen Tagen auch die deutsche Mobile Marketing Association gegründet. Ziel dieser Vereinigung ist es, Unternehmen jetzt schon die Möglichkeiten von Werbebotschaften auf dem Handy aufzuzeigen. Denn die Endgeräte, die derzeit in Deutschland verwendet werden, sind nicht UMTS-fähig. Die neuen Handys müssen je- doch erst einmal bezahlt werden. Ich denke, das Unternehmen über Mobile Marketing-Aktionen diese Übergangskosten mitfinanzieren könne. nNL: Vielen Dank für das Gespräch. [nr|gr] * STUDIEN studien/index.html Studie: Weltweite Internetgemeinde wächst bis 2004 auf 700 Millionen Nutzer --------------------------------------------------------------------------- Die Anzahl der Internetnutzer wird bis 2004 weltweit auf 709 Millionen ansteigen. Dies prognostiziert das Marktforschungsinstitut E Marketer in seinem Report "E Global: Demographics and Usage". y[imafdi] AW: Mobile - Biete / Suche Infos Www C Nude Mature Free Es Images Search Food%20beveragesb m Sites j[imafdi] AW: Mobile - Biete / Suche Infos Www C Nude Mature Free Es Images Search Food%20beveragesn t Online Sex Mobile